Türchen 3

Monika Best

Reise in die Vergangenheit

(Meditation)


Suche dir einen Platz, an dem du

für ein paar Minuten in Ruhe sein kannst. 

Lege oder setze dich ganz bequem hin.

Nun hast du Zeit.


 - Vielleicht möchtest du deine Augen schließen. -


Nimm wahr, wie du da sitzt oder liegst. 

Die Füße vielleicht im Kontakt mit der Erde,

dein Po und dein Rücken berühren den Stuhl.

 Oder: Dein ganzer Körper auf deiner Auflage,

auf der du liegst.

- Lass´ deine Schultern locker hängen

und lass´ dein Kinn los.

 Vielleicht öffnest du dafür ein wenig deinen Mund.

 

- Beobachte deinen Atem, wie er kommt und geht. -

 

Lasse auch deine Gedanken ebenfalls kommen und gehen.

Lasse sie vorüberziehen, ohne sie zu bewerten.


- Vielleicht sind da auch schwere Gedanken.

Du kannst sie, wenn du willst, wie ein Buch in ein Bücherregal stellen. Du kannst dich auch noch später um sie kümmern. -

 

Spüre hin, wie es dich atmet.

- Ein und aus. - Ein und aus. - 

Lasse den Ausatem länger und länger werden,

mit jedem Atemzug ein bisschen mehr.

 

– Wenn du möchtest, dann lass´ Bilder aufkommen,

 wo du als Kind spielst, ganz und gar ins Spiel versunken, und wo du dich und die Welt um dich herum vergisst. –

Du bist mit dir und der Welt zufrieden.

- Fühlst du dich geborgen im einfach nur Sein, im Spiel? -


 Ist da auch etwas Leichtes?

 

- Vielleicht ist es nicht so und du hättest es gerne so gehabt.

Dann verbinde dich mit deiner Sehnsucht - nach vielleicht Geborgenheit, nach einfach nur Sein, nach Leichtigkeit, nach Selbstliebe. -


Spüre sie in deinem Körper. Vielleicht ist da auch eine Freude in dem einfach nur Sein.


- Wie fühlt es sich in dir, in deinem Körper an, wenn du verbunden bist mit diesen Gefühlen? -


- Wenn du magst, dann nimm diese Gefühle mit, wenn du deine Augen gleich wieder öffnest. Nimm sie mit für jetzt, für morgen und für die kommende Zeit – als ein Geschenk an dich,

 als einen Teil von dir, den du in dir trägst

und dann lebendig werden lassen kannst,

wenn du das möchtest – durch dich Spüren,

 durch dich nach solchen Momenten sehnen und im Dinge tun,

in denen du im Einklang mit dir selbst bist.


(aus Monika Best: „Übungen der Woche“, Geschichten, Gedichte, Songs, Tipps und Übungen)

Hier findet Ihr den Text als Audiofile,
eingesprochen von 
Jana C. Schmidt

http://www.caecilie-boehmig.de/


Monika Best

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