Konflikte lösen mit kooperativer Kommunikation

Konflikte konstruktiv lösen 

Du möchtest Konflikte konstruktiv lösen, dann beachte diese Regeln:

Menschen streiten sich oft darum, wie etwas gemacht (oder nicht gemacht) werden soll. Wenn Du die dahinter liegenden Bedürfnisse herausfindest (Deine und die von Deinem Gegenüber) findet ihr eine Lösung.

Höre zuerst, was die andere Person sagt und dann gib wieder, was Du verstanden hast. Oft ist es etwas anderes, als die Person gemeint hat.


Schau Dir das Video an und lies unter dem Video weiter über die Schritte:



Um Konflikte zu lösen gibt es verschiedene Methoden. Die Mediation ist eine von vielen. Ihr Vorteil liegt klar auf der Hand. Zum einen spielt die Gewaltfreie Kommunikation eine wichtige Rolle und zum anderen finden die Konfliktparteien ihre Lösungen selbstständig. Auf diesem Wege übernehmen sie Eigenverantwortung bezüglich ihres Konfliktes und müssen nicht vorgegeben Lösungen umsetzen.


Dieses Video stellt eine Übersicht der einzelnen Phasen in der Mediation vor. In den Sequenzen werden die Phasen bis hin zur konkreten Konfliktlösung dargestellt.

Beginnend mit dem Vorgespräch, welches den Ablauf der Mediation erläutert. Hier weist die Mediatorin auf die Freiwilligkeit der Teilnahme an diesem Konfliktverfahren hin.


Im nächsten Schritt werden Kommunikationsregeln aufgestellt, die den Rahmen für eine wertschätzende und vertrauensvolle Kommunikation legen. Da Konflikte oft emotional sind, gibt dieser Rahmen Sicherheit, sich wirklich seinem Gegenüber zu öffnen.
In der Phase der Konfliktdarstellung beschreiben die einzelnen Parteien den aktuellen Konflikt mit ihren eigene Worten ohne dass sie ihr Gesagtes auf wohlwollende Worte überprüfen. An diesem Punkt ist es wichtig, dass jeder seinen Gefühlen Ausdruck verleihen kann. Auf diesem Wege wird „Dampf abgelassen“ bzw. in der Gewaltfreien Kommunikation die Wolfsshow zugelassen. Erst wenn die Wut, der Ärger und der Trotz verbalisiert wurden und sich jeder gehört fühlt, können gemeinsame Lösungen erarbeitet werden. Der Mediator hat in diesem Moment die Aufgabe, das Gesagte zu moderieren – ohne die einzelnen Parteien zu belehren. Dabei bedient sich der Mediator der Kommunikationstechnik des Verbalisieren und Paraphrasiere (Umformulierung der Aussagen in eine wertschätzende und verständnisvolle Kommunikation). Ziel hierbei ist es, dass beide Konfliktparteien dasselbe hören. Hierfür braucht es Fingerspitzengefühl und vor allem Zeit. Bewusst Zeit nehmen, damit die Konfliktparteien in sich hineinhorchen und ihre Gefühle und Bedürfnisse formulieren können. Zusätzlich braucht es Zeit, dem anderen empathisch zuzuhören, um dann im Anschluss gemeinsame Lösungen zu finden.


In der Lösungsfindung werden alle Ideen gesammelt, die für die Beteiligten in Betracht kommen. Dabei spielt es im ersten Schritt keine Rolle, wie umsetzbar oder realistisch diese sind. Je kreativer die Ideen, desto größer ist die Chance eine wirklich Lösung zu finden. Der Vorgang ist, dass alle Vorschläge sichtbar gemacht (Flipchart oder Karteikarten) und gemeinsam auf Umsetzung geprüft werden.

Mit der Mediation ergibt sich eine Möglichkeit den Konflikt beizulegen, durch die Hinzuziehung eines neutralen Dritten. Dieser hat die Aufgaben zu moderieren und darauf zu achten, dass in der Beilegung des Streits, Kommunikationsregeln eingehalten werden. Zudem gibt der Mediator keine Lösungsansätze vor. Das alles erarbeiten sich die Konfliktparteien unter der Anleitung des Mediators eigenständig.


Wie Marshall Rosenberg schon sagte: Sind die Bedürfnisse klar und deutlich sichtbar, ist die Lösungsfindung zur Streitbeilegung ein Kinderspiel.


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Kooperative Kommunikation, Wertschätzende Kommunikation, Bedürfnisorientierte Kommunikation, diese und mehr Begriffe gibt es für den Ansatz von Marshall Rosenberg, den er selbst - inspiriert von Mahatma Gandhi - Gewaltfreie Kommunikation genannt hat.